© Fotoarchiv: Peter Hess Institut, Uenzen.

Seminar: Lernen leichter gemacht I

(18 Unterrichtsstunden, Voraussetzung: Klangmassage I)

 

Konzept: Petra Emily Zurek

 

Lernen ist eine individuelle und angeborene Aktivität!

Die Neurobiologie zeigt heute, dass wir gar nicht anders können, als IMMER ZU LERNEN - in jeder Lebenssituation, in jedem Alter! Jedoch ist es eine Frage der Aufmerksamkeit, was ich lerne.

 

Ein Kind kommt mit der inneren, tiefen Motivation lernen zu wollen auf die Welt! Diese Motivation ist stark gebunden an das Gefühl der Selbstwirksamkeit (»Ich kann’s!«) und dem damit verbundenen körpereigenen Belohnungssystem.

Hier bieten die Klang-Lern-Settings Erlebnis- und Erfahrungsräume, die zur nachhaltigen Integration dieser Erfahrung einladen - der Klang hat hier eine Art »Ankerfunktion«, so dass er später das Erinnern dieser Erfahrung schnell möglich macht. Die Klangschale stellt hier ein besonders hilfreiches Medium dar, da sie einerseits sehr einfach zu handhaben ist, andererseits auch – je nach Zielsetzung - hohe Anforderungen an Grob- und Feinmotorik stellt und diese dadurch stärkt. Es bedarf aber nicht nur der Motivation, sondern auch grundlegender Kompetenzen, um leicht und effektiv Lernen zu können.

Eine einseitige Belastung einzelner Sinneskanäle kann hier eine Einschränkung darstellen und sich in Form von Lernblockaden äußern. Stress ist hier eine der häufigsten Ursachen.

Die in diesem Seminar vermittelten Klang-Lern-Settings bieten hier vielfältige Möglichkeiten. Eine zentrale Funktion kommt dabei der entspannenden Wirkung der Klänge zu, die nicht nur im Rahmen von Stressprävention, sondern auch allgemein dem Prozess der Lernoptimierung dienlich ist. Denn wir können nur dann gut lernen, wenn unsere Grundbedürfnisse befriedigt sind und wir uns wohl und sicher fühlen. Die Klang-Lern-Settings sind so konzipiert, dass sie im »Netzwerk Gehirn« mit angenehmen Gefühlen verknüpft werden. Da die Klangschwingungen zudem einen vibro-taktilen Reiz darstellen, können die Klangschalen auch hervorragend zur Gestaltung von einem möglichst sinnlich vielfältigen Lernweg genutzt werden und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit nachhaltigen Lernens. Das Bewusstsein und die Sensibilität für die eigenen Sinne ermöglichen es den Kindern, selbstbestimmt und eigenverantwortlich die eigene

Lernprozessoptimierung mitzugestalten - so erfährt das Kind: So lerne ich!

Je früher dieses Bewusstsein für sich selber geschult wird, desto stärker werden die entsprechenden neuronalen Verbindungen gestärkt, denn unser Gehirn lernt »nutzungsbedingt«, laut Gerald Hüther.

Die Seminarinhalte sind didaktisch so aufbereitet, dass diese sowohl für Sie als Lehrende als auch den Kindern als Lernende unterstützende Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer Handlungskompetenz bieten auch in der Bewältigung entwicklungsbedingter Herausforderung(en) indirekt für Kinder, wie z.B. in der Übergangsphase von Kindergarten in

Grundschule.

 

Ziele:

 

Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit als Grundlage

  kognitiver Kompetenzen wie Motivation, Konzentration und Ausdauer

Vermittlung von Methodenkompetenz spezifische Klang-Lern-Settings  

   und Formen der Klangmassage

Vermittlung von Ideen zur Förderung von Kindern mit

   Entwicklungsrisiken

 

( Quelle : Informationsbroschüre KliK - Klang in Kinderguppen , 

  Fortbildung für pädagosiche Fachkräfte , Peter Hess - Instiut,

  Uenzen 2010 )

 

 

 

Anmeldung und Beratung über  :  

 

Beate van Dülmen 

 

E-Mail: b.van.duelmen-klangpaedagogin@ewetel.net 

 

Fax :    05934 - 92 42 37 

 

Tel:      05934 - 92 42 35 

 

Handy: 0175 - 2 44 37 35